Das Team
Valentin (er/ihm)
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Peersupporter.in
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Jan*ine [er|sie]
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🧠 Zu diesen Themen berate ich besonders gern
Ich mache vor allem die Fachberatung bei lambda, d.h. ich berate und begleite junge Queers in psychosozialen Krisen, bei selbstverletzenden Verhalten und suizidalen Gedanken. Ausserdem bin ich für Fälle von (sexualisierter) Gewalt und Mobbing da, egal ob in der Schule, Familie oder im Freund:inennkreis.
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Malik (er/ihm)
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💜 Mein aktuelles Herzensthema
Queere Geschichte
Medien-Empfehlungen von Malik (er/ihm)
Noah (en/ens)
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Verena (sie/ihr)
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Bo (er & sie / they)
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🌱 Meine persönliche Coming-out-Geschichte
...wird wahrscheinlich nie ganz beendet sein und noch mehr Momente bereithalten, die sich wie ein Coming-out anfühlen. Für mich ist Queerness ein Prozess und nichts, was jetzt für immer so bleiben muss. Aber, klar, bei mir gab's in der Vergangenheit auch schon verschiedene dieser Momente.
Während meiner Schulzeit kannte ich das Wort 'queer' oder 'Gender-Queerness' noch nicht. Da habe ich noch ziemlich doll in zwei Kategorien von Geschlecht gedacht. Aber in mir war schon ziemlich lange ein Unbehagen gegenüber dem mir zugeschriebenen 'Frau' oder 'Mädchen' sein da.
Bis zu meinen ersten Versuchen mit anderen Pronomen und irgendwann auch einem neuen Namen (erst wollte ich nämlich gar keinen neuen) hat es aber noch gedauert bis ich so 21 war. Das war kurz nachdem ich verstanden hatte, dass ich Crushes auf andere FLINTA* Personen (Frauen, Lesben, Inter*, Trans*, Agender Personen) habe und gar nicht ausschließlich nach Freundschaften suche.
Für mich sind zur Zeit immer mal wieder Fragen rund um De-Transitioning da, ich habe das Gefühl, zu einem genderqueereren Ich zurückgekommen zu sein, nachdem ich eine Weile eine Hormonersatztherapie als jugendliche Person gemacht habe und sich mein Körper schnell verändert hat. Da will ich liebevoll mit meinen eigenen Erleben in der Vergangenheit umgehen. Jetzt sehe ich mich als genderfluid oder nicht-binär und fühle mich darin sehr wohl.
Mit manchen Menschen in meinem Leben war es gar keine Frage, ob ich mich vor ihnen oute, vor Leuten wie meinen Eltern dafür schon und ich glaube, wir sind da in einem Prozess, der vielleicht nie aufhört.
Naja, gerade stecke ich in einer liebevollen romantischen Beziehung und stehe selbst immer wieder vor der Frage, ob ich z.B. meinen Namen standesamtlich ändern will :)
💜 Mein aktuelles Herzensthema
Community-Care, queer Lapdancing, soziale Sicherheit, weniger Leistungsdruck
🤝 Warum ich Peerberatung mache
Ich schreibe voll gern und freue mich deswegen, hier für deine Fragen mit am Start zu sein! Der Queersupport bedeutet für mich mehr als 'nur' Beratung, sondern auch Community-Care, also füreinander innerhalb von Gemeinschaft da zu sein statt mit den eigenen Gedanken die ganze Zeit alleine Kreise zu drehen.
Ich glaube auch, dass uns diese Art der Community-Care unabhängiger von Systemen (wie z.B. dem Gesundheitssystem) macht und wir widerstandfähiger als Queers werden.
Medien-Empfehlungen von Bo (er & sie / they)
- Between Dykes Ich liiiiiiebe 'Between Dykes' <3 Dieser Podacst ist eine Mischung aus Gespräch zwischen den Hosts Margo und Dan über ihre Beziehung als T4T-Paar, über politische Kämpfe und eigene Unsicherheiten. Manchmal sind noch mehr Leute dabei.
- The reflective workbook for partners of transgender people
Kai er/ihm
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Medien-Empfehlungen von Kai er/ihm
Rhea (er/sie/they)
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🌱 Meine persönliche Coming-out-Geschichte
Mein Coming-Out hatte mehrere Schritte und es werden noch viele Schritte kommen.
Mit 15 habe ich mich zuerst als bisexuell gelabelt, um mein Interesse an nicht cis-Männern zu benennen. Ich hatte aber das Gefühl, an Heteronormativität festhalten zu müssen. Daher hat sich bisexuell offen genug angefühlt. Um meinen 18. Geburtstag herum habe ich angefangen mich selbst als lesbisch zu labeln. Ich hatte damals noch keine Vorstellung von Nicht-Binarität oder Genderfluidität. Ziemlich lange mochte ich das Wort 'lesbisch' auch überhaupt nicht gern. Heute fühlt es sich stark an und wie ein großer Teil von mir.
Ich weiß nicht mehr genau, wann mir klar wurde, dass ich nicht-binär bin. Irgendwann hat es sich gut angefühlt, etwas für mich offensichtliches mit anderen Menschen zu teilen, wie andere Worte für etwas, was sich ganz logisch einfügt. Zuerst habe ich mich in meinem Sportteam geoutet und da wir dort regelmäßig Pronomenrunden machen, ist mir das Ausprobieren anderer Pronomen leicht gefallen. Mich selbst als nicht-binär zu verstehen, hat mir neue Freiheit gegeben und hilft mir dabei, mich selbst zu sehen.
Mich selbst als trans* zu erkennen hat ein bisschen länger gedauert. Ich hatte ein ziemlich binäres Bild von trans* Personen in meinem Kopf und da ich selbst nicht in dieses Bild passe, hat sich das Label trans* lange nicht gerechtfertigt angefühlt. Um heute dieses Label zu verwenden, habe ich viele Gespräche geführt und viel gelernt, von und mit ganz unterschiedlichen Menschen. Dass ich trans* bin und dieses Label verwende, fühlt sich an wie eine kleine Befreiung.
Mein Coming-Out ist eine nicht endende Geschichte und ich habe auch unangenehme und schmerzvolle Reaktionen erlebt. Für mich steht aber die Reise zu mir selbst im Vordergrund und jedes meiner Coming-Outs ist wie ein weiteres kleines Puzzleteil. Ich bin gespannt, was für Teile vielleicht noch dazu kommen!
💜 Mein aktuelles Herzensthema
Mich beschäftigt vor allem das Thema community und Resilienz in herausfordernden politischen Zeiten. Auf queeren Evenst und mit meinen Friends merke ich, wie stark wir zusammen sind und sein können. Ich fühle mich eingebettet in eine community die mir sehr viel Kraft gibt und mich nicht zuletzt durch einen harten Transitionsprozess begleitet hat.
Ich möchte mehr davon und ich wünsche mir, dass ganz viele Queers diese Kraft spüren können.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam über eigene Kraft, deren Grenzen und Möglichkeiten, Kapazitäten und Beziehungen, Selbstfürsorge und Care für andere lernen. Mich interessieren Netzwerke, die zwischen Menschen bestehen. Zusammenhalt ist für mich Aktivismus.
🧠 Zu diesen Themen berate ich besonders gern
Ich berate gern zu Coming-Out, Mastektomie und Sexualität
Medien-Empfehlungen von Rhea (er/sie/they)
Iyan (er/ihm)
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🌱 Meine persönliche Coming-out-Geschichte
Ich habe mich Schritt für Schritt geoutet und bin dabei zum Glück größtenteils auf Support gestoßen! Erst ging es um Fragen der Sexualität bis ich dann herausgefunden habe, dass ich trans bin. Bei meinen Friends konnte ich mich erstmal ganz frei ausprobieren und wir haben gemeinsam gelernt, bis ich den für mich größeren Schritt gewagt und mich bei meiner Familie geoutet habe, an Weihnachten, wann sonst? Zwar ist meine Familie mega offen, aber auch für die war es natürlich nicht leicht und erstmal eine Umstellung. Das war zwischendurch frustrierend, weil es für mich nach so langem Warten kein neues Thema mehr war, aber wir sind gemeinsam gewachsen :) Zum Eintritt in die Oberstufe habe ich mich dann auch in der Schule geoutet, was das schwierigste Outing war, aber meine soziale Transition sehr stark vorangebracht hat. Jetzt im Studium erlebe ich ganz neue Arten von Coming Outs bei meinen neuen Friends, weil ich durch das Testo oft als cis Typ gesehen werde
🤝 Warum ich Peerberatung mache
Ich mache Peerberatung, weil ich dieses Projekt mega cool finde und als Dorfkind sehe wie wichtig online Angebote sind. Angefangen habe ich mit dem queeren Buchclub (schaut mal vorbei ;)), weil ich super gerne queere und gesellschaftskritische Bücher lese, aber noch lieber mit anderen über sie spreche und mich austausche. Besonders durch die Peersupport-Ausbildung habe ich dann auch richtig Lust auf Beratungen bekommen. Ein queeres offenes Ohr zu sein, zwischendurch mit dem eigenen Wissen zu supporten und selbst weiterzulernen, ist einfach schön :)
Medien-Empfehlungen von Iyan (er/ihm)
Lasse (keine)
Details über Lasse (keine)
🌱 Meine persönliche Coming-out-Geschichte
Mein erstes Outing hatte ich mich 16, und seitdem folgten noch weitere - ich habe eine Transition mit Testosteron für mich abgeschlossen und eine Masektomie gemacht, auch eine Weile als männlich gelebt, aber dann für mich festgestellt, dass das doch nicht ganz die richtige Identität ist.
💜 Mein aktuelles Herzensthema
Anti-AI-Aktivismus
Queer und christlich sein
🤝 Warum ich Peerberatung mache
Im Queersupport versuche ich anderen dass zu geben, was ich selbst gerne als junge Person gehabt hätte: nämlich ein offenes Ohr, kombiniert mit Kompetenz durch eigene Erfahrungen.
🧠 Zu diesen Themen berate ich besonders gern
Queer sein in einer christlich-evangelikalen Familie/Gemeinde
Transmaskuline Transition
Detransition
Nichtbinär sein
Lesbisch oder bisexuell sein
Medien-Empfehlungen von Lasse (keine)
- Stone Butch Blues "Stone Butch Blues" war für mich das große Buch meiner späten Jugend, nach dessen lesen ich mir eingestanden habe, dass ich nicht-binär und lesbisch bin. Die Geschichte von Jess, einer aktivistisch tätigen Working-Class-Person im New York der 1970er Jahre, ist an vielen Stellen schmerzhaft und schwer auszuhalten. Aber Feinberg's großes Werk endet zutiefst hoffnungsvoll, mit einem unglaublichen Vertrauen in die Stärke der queeren Community und des Zusammenhalts.
- Whiplash with Maxwell Kuzma Als queere christliche trans* Person suche ich immer nach Medien, die sich mit dieser speziellen Intersektion auseinandersetzen und mir die Freude im Ausleben des queeren Glaubens aufzeigen. Gerade in einer eher konservativeren Gemeinde lasse ich mich sonst schnell von queerfeindlicher Rhetorik einnehmen, und so ist es besonders schön, wenn Menschen sich theologisch mit Queerness auseinandersetzen und queere Themen in kirchlichem Kontext analysieren.
- Be Gay Solve Crimes Medienanalyse über die Figur des Detektivs in verschiedenen Filmen von drei transweiblichen Podcasterinnen? Yes Please. Die Folgen sind fast so lang wie die Filme selbst, und am Ende ist man sich sicher: detective is a kind of gender.
- Minor Black Figures Ein Roman, den ich wie in einem Rausch in wenigen Tagen durchgelesen habe. Wyett und Keating, die Hauptfiguren der Romanze, sind beide Charaktere, an denen man sich durchaus reiben kann, doch im Roman geht es noch so viel mehr als ihre werdende Beziehung - nämlich die Frage, wie man als Schwarze Person in der rassistischen Kunstwelt eine künstlerische Position entwickeln und die eigene Integrität bewahren kann.
- So Schön Schernikaus "utopischer film" über die Schwulenbewegung Westberlins ist ein wunderschönes Zeitdokument über das Leben dieses großen, in den Osten ausgewanderten Autors. Ich habe ein Tattoo der Worte "so schön" auf meinem Handgelenk, in Erinnerung an dieses kleine Buch und an Schernikau's Konzept von der Politik von Schönheit. Leider ist das Buch inzwischen vergriffen, aber vielleicht findet sich irgendwo noch eine Second-Hand-Ausgabe.
- Ill Conceived Ein super informativer Podcast über die rechte konservative Natalismus-Idelogie von zwei tollen queeren Hosts. Hilft, politische Zusammenhänge und Geschichte besonders USA besser zu verstehen und sich mit diversen queerfeindlichen Argumenten produktiv auseinanderzusetzen.
- CouplAGoofs Meine queeren Comfort-Youtuber*innen, die mir zeigen, wie man als queere Familie tagtäglich leben und eine schöne Zeit haben kann. Mit besonderem Fokus auf Nähen, Crafting allgemein, Geld sparen, Recycling und queer joy. Auch geht es viel um Organizing und linke Politik betreiben, während man ein kleines Kind hat. I just love them.
- Butch Is Not A Dirty Word Butch Is Not A Dirty Word ist ein Magazin, dass mir zu Anfang meiner queeren Reise viel geholfen hat, herauszufinden, was meine Bedürfnisse sind und wie ich aussehen und leben möchte. Es hat mir gesagt, dass es viele verschiedene tolle Butches auf der Welt gibt und was diese spezifische Identität ausmacht.